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Montag, 17. Juni 2019

"Fabrik2011 - Österreichs beste Fabrik" - Trumpf Maschinen Austria in Pasching


Mit der Präsentation der vier bestplatzierten Betriebe vor einer hochkarätigen Jury ging der heurige Wettbewerb Fabrik2011 zu Ende. In einem dreistufigen Verfahren - einem Fragebogen, Vorort-Besuchen in der Fertigung sowie einer finalen Beurteilung am Industriekongress in Linz - wurden österreichische Unternehmen bewertet und verglichen.

Als Gesamtsieger kristallisierte sich in einem packenden Finish Trumpf Maschinen Austria in Pasching heraus, der Erstplatzierte der Kategorie "Konzerne" (über 5000 Mitarbeiter). Fraunhofer Austria-Produktionsexperte Daniel Palm gratulierte als Mitinitiator des Wettbewerbs dem Team rund um das Geschäftsführerduo Alfred Hutterer und Armin Rau in Linz: "Erst die finale Jurybewertung brachte Klarheit", sagte Palm. Doch letztlich setzte sich der Biegemaschinenhersteller gegen den Erstplatzierten in der Kategorie "Unternehmen" (weniger als 5000 Mitarbeiter), den Unterpremstättener Analogchiphersteller austriamicrosystems, durch.

Seit Jahrzehnten verfolge Trumpf eine "extrem konsistente Produktionsstrategie", befand die vierköpfige Wettbewerbsjury. Die Ausrichtung am Kundenbedarf mit im Branchenvergleich extrem kurzen Lieferzeiten, die Fließfertigung mit einer kontinuierliche Anpassung der Produktionsmenge an die aktuellen Kundenbestellungen und die enge Verzahnung mit den Lieferanten brachte Bestnoten für die Paschinger. Als der Betrieb in der Krise herbe Umsatzeinbußen hinnehmen musste, "schrieben wir dank der Technologieführerschaft bei Biegemaschinen und einer Produktoffensive trotzdem Gewinne", sagt Trumpf-Chef Rau. Zuletzt holte der Betrieb die Fertigung von Einstiegsmaschinen von Taiwan nach Pasching - und produziert sie heute effizienter denn je", sagt Trumpf-Betriebsleiter Thomas Saiko. Der Titel Fabrik2011 sei ihm zufolge ein "Ansporn für die gesamte Mannschaft".

Breites Teilnehmerfeld
Diese Einschätzung teilte auch das Expertenteam der Fraunhofer Austria, das in den letzten beiden Monaten elf Spitzenunternehmen in ganz Österreich bei Vorort-Besuchen evaluiert und verglichen hatte. "Auch heuer sahen wir nach 17.500 zurückgelegten Kilometern und 350 Stunden Untersuchung und Interviews exzellente Lösungen" so Daniel Palm, Leiter des Geschäftsbereichs Produktions- und Logistikmanagement der Fraunhofer Austria. Dessen Team war für die Entwicklung des Bewertungsmodells, die Herstellung der Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Teilnehmer und der Expertenevaluierung zuständig. "Vom Motorenbauer Opel Wien (zweiter Platz in der Kategorie "Konzerne") bis zum Lichtspezialisten Zumtobel, dem Wälzlagerhersteller SKF bis zum Feuerwehrausstatter Rosenbauer und der APF Produktionsdienstleistungs GmbH (zweiter Platz in der Kategorie "Unternehmen"), hatten wir neuerlich eine extreme Bandbreite an Branchen, Technologien und Unternehmenstypen. "Die neuen Wettbewerbskategorien (Unternehmen/Konzerne) stellten dabei "eine noch bessere Vergleichbarkeit sicher", so Palm.

Sonderpreis Energieeffizienz
Der diesjährige Sonderpreis für energieeffiziente Lösungen am Standort ging an die austriamicrosystems AG in Unterpremstätten. Das Energiekonzept des Betriebs hat uns "voll überzeugt", erklärte die Fabrik2011-Jury. Der Betrieb nutze hundertprozentig grünen Strom, ziehe aktuell ein Biomassekraftwerk hoch (Hackschnitzel!) und plane die Pflanzung eines Regenwalds, um spätestens 2015 "CO2-neutral zu bilanzieren", fasste die Jury in ihrer Siegerbegründung zusammen. Nicht nur austriamicrosystems sowie die übrigen drei Finalisten haben vom Wettbewerb Fabrik 2011 profitiert, sondern alle Teilnehmer. "Das Vergleichen mit den Besten Österreichs, der Benchmark auch mit Branchenfremden, die intensiven Diskussionen mit den Experten vor Ort und bei der Abschlussveranstaltung in Linz schätzten alle Teilnehmer" so Florian Zangerl, Geschäftsführer vom Industriemagazin, der gemeinsam mit Fraunhofer den Wettbewerb ausgeschrieben hatte. Nach dem Vorjahresbewerb vereinbarten viele Betriebe "untereinander Benchmarkbesuche". "Oder sie stehen noch immer mit Fraunhofer in Kontakt, wie man das Feedback der Experten in Handlungsmaßnahmen überführen kann", sagt Zangerl. Er hoffe jedenfalls auf eine rege Beteiligung beim Wettbewerb Fabrik2012.

Fabrik2011 - der Wettbewerb:
21 Unternehmen beteiligten sich am Wettbewerb des besten Standortes Österreichs, der in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Die Teilnehmer wurden ganzheitlich entlang der gesamten internen Wertschöpfungskette evaluiert. Untersucht wurden Logistik, Produktion und administrative Bereiche hinsichtlich Effizienz- und Produktivitäts-Kriterien. Die Kernfrage war, mit welchen Maßnahmen eine leistungsfähige und effiziente Wertschöpfung am Standort verfolgt und damit auch aktive Standortsicherung betrieben werden kann. Der Wettbewerb bestand aus einer Selbstbewertung mit Fragebogen und rund 70 Fragen, einer eintägigen Vor-Ort-Evaluierung der elf Vorfinalisten, einer Jury-Präsentation der vier Finalisten sowie einem Voting durch das Fachpublikum des Industriekongresses in Linz.

Die 11 Vorfinalisten waren:

Kategorie Konzerne:

  • AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben
  • Opel Wien GmbH, Wien
  • Nemak Linz GmbH, Linz
  • SKF Österreich AG, Steyr
  • TRUMPF Maschinen Austria Ges.mbH & Co.KG, Pasching
  • Zumtobel Lighting GmbH, Dornbirn

Kategorie Unternehmen:

  • APF Produktionsdienstleistung GmbH, Gampern
  • austriamicrosystems AG, Unterpremstätten
  • Kremsmüller Industrieanlagenbau KG, Steinhaus bei Wels
  • Leitz GmbH & Co KG, Riedau
  • Rosenbauer International AG, Leonding

Gesamtasieger und Sieger Kategorie "Konzerne" (mehr als 5000 Mitarbeiter weltweit):
Trumpf Maschinen Austria Ges.mbH & Co KG, Pasching

2. Platz "Konzerne":
Opel Wien GmbH, Wien

Sieger Kategorie "Unternehmen" (weniger als 5000 Mitarbieter weltweit):
austriamicrosystems AG, Unterpremstätten

2. Platz "Unternehmen":
APF Produktionsdienstleistungs GmbH, Gampern

Sonderpreis "Energieeffizienz":
austriamicrosystems AG, Unterpremstätten

 

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