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Vorsprung durch Produktionslogistik


unibayreuthForschungsprojekt gestartet: Kleine und mittlere Unternehmen optimieren ihre internen Abläufe und zahlen keinen Cent dafürDie Oberfrankenstiftung fördert das neue Forschungsprojekt „Wertschöpfende Produktionslogistik für Oberfranken" des Lehrstuhls für Umweltgerechte Produktionstechnik und der Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation an der Universität Bayreuth.

„Dies ist der Startschuss für positive Impulse, die das Projekt für die Region Oberfranken setzen wird", erklärte Professor Dr.-Ing. Rolf Steinhilper, Ordinarius des Lehrstuhls und Leiter der Fraunhofer-Projektgruppe. In dem Projekt mit einem Volumen von 650.000Euro arbeiten über die nächsten 18 Monate hinweg regionale Partner aus der Wirtschaft und der Verwaltung zusammen:

Die P3 aviation GmbH gehört ebenso zum Projekt-Team wie IBZ Engineering GmbH, imatech GmbH, Logistik Agentur Oberfranken e.V., WEDLICH.Servicegruppe GmbH & Co. KG, Steinbach Spedition GmbH & Co. KG, Pending System GmbH & Co. KG, LAPP Insulators GmbH, die Städte Bayreuth, Coburg und Kulmbach, die Industrieund Handelskammer für Oberfranken in Bayreuth, die Industrie- und Handelskammer Coburg und die Handwerkskammer für Oberfranken. Gemeinsam decken sie thematisch die Bereiche Logistik, Produktion und Beratungsdienstleistung ab.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Rolf Steinhilper und der Projektleitung von Diplom-Wirtschaftsingenieur Daniel C. F. Köhler (Fraunhofer-Teamleiter) erarbeitet das Projektteam eine Potenzialund Innovations-Roadmap für den Wertschöpfungsprozess in Oberfrankens kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Den Fokus wird die Projektgruppe besonders auf die logistischen Prozesse nahe der Produktion legen, denn die sind wettbewerbsentscheidend und sollen durch Methodenentwicklung und Erstellung von praxisgerechten Leitfäden im Laufe des Projektes signifikant optimiert werden.

Die statistischen Daten zu den Potenzialen, Innovationen, Trends und zum Status Quo werden mit einer breit angelegten Erhebung ermittelt. Über 2000 kleine und mittlere Unternehmen in der Region werden angesprochen, erfasst und quantitativ ausgewertet. Maßgebliche Indikatoren für Potenziale in den Unternehmen sind Materialflussfrequenzen, Auftragsabwicklungszeiten, Durchlaufzeiten, Bestände, Logistikreife und Lagerumschlagshäufigkeiten. Im Bereich der Trends und Innovationen, die es zeitlich zu erfassen gilt, werden folgende Themenbereiche beispielhaft umrissen: RFID, Lean Management, eProcurement und Lieferanten- Kanban.

Alle Ergebnisse des Projektes erhalten die teilnehmenden Unternehmen kostenfrei. Darüber hinaus werden die entscheidenden Erfolgsfaktoren durch vertiefende Einzelinterviews und Fallbeispiele mit kleinen und mittleren Unternehmen ermittelt. Für jedes Unternehmen wird eine individuelle Benchmark erstellt, so dass die Potenziale zeitnah erschlossen werden können. Hierbei werden die teilnehmenden KMU durch entsprechende Leitfäden, neue Methoden und Umsetzungsworkshops unterstützt. Allen produzierenden oberfränkischen Unternehmen steht die kostenfreie Teilnahme frei.

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