Freitag, 24. November 2017
 Interroll Holding AG

Interroll bündelt Organisation des Kompetenzzentrums in Sinsheim für globales Wachstum

Bernhard Kraus, 38, ist neuer Geschäftsführer Operations für das zusammengelegte Center of Excellence (CoE) Conveyors and Sorters in Sinsheim, Deutschland. Er bringt ein umfassendes Fachwissen und eine ausserordentliche Erfolgsbilanz im Management schlanker Produktion und von Change Management Prozessen mit. Das neue CoE wird geleitet von Bernhard Kraus, Robert Lugauer und Dr. Heinrich Droste. Zudem wird nach der erfolgreichen Einführung in Europa und Asien die neue modulare Förderer-Plattform von Interroll nun auch ab März 2016 in den USA produziert.

Die Restrukturierung des Standorts in Sinsheim war notwendig angesichts der starken globalen Nachfrage nach neuen Förderer- und Sorterlösungen.
 
Das Interesse an dieser Lösung ist hoch: Bisher hat Interroll bereits rund 250 Aufträge von Systemintegratoren und Anlagenbauern in Europa erhalten. Die Größe reicht dabei  von kleinen Anlagen bis hin zu Großanwendungen, bei denen Förderstrecken von bis zu vier Kilometern realisiert wurden.
 
Die Gründe für dieses breite Interesse sind vielfältig. Hierzu gehört sicher nicht nur die universelle Auslegung der Lösung, die sich für Fördergüter bis zu einem Gewicht von 50 Kilo und einer Verpackungsgröße ab 200 mm x 150 mm eignet. Dabei lassen sich Anlagen auf Wunsch sogar für den Transport von Polybags konzipieren. Wahlweise sorgen 24-V- oder 400-V-Antriebe für höchste Energieeffizienz beziehungsweise Förderleistung. Elektromechanische Ausschleuser ermöglichen zudem hohe Sortierleistungen. Um den hohen Energieeffizienzanforderungen gerecht zu werden und eine geräuscharme Arbeitsumgebung zu gewährleisten, hat Interroll bei der neuen Förderer-Plattform generell auf pneumatische Aktuatoren verzichtet.
 
Denn wer heute leistungsstarke Materialflusslösungen realisieren will, muss im dynamischen Markt der Intralogistik mit ständig wechselnden Aufgabenstellungen rechnen, die eine solche Anlage im Laufe ihres langjährigen Einsatzes erfüllen muss. Schließlich müssen Anwender in die Lage versetzt werden, flexibel auf kurzfristige Änderungen bei den Auftragsstrukturen und dem Warensortiment reagieren zu können. Längst ist die starre Massenabfertigung identischer Güter zur Ausnahme geworden, immer häufiger sind knappere Bestellzyklen sowie schnelle Wechsel von Verpackungsgrößen und -gewichten zu bewältigen. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass sich die Lösung auch morgen noch – ein Stichwort lautet „Industrie 4.0“ – problemlos in sich verändernde IT-Umgebungen einbinden lässt.
 
Durch den Sprung über den großen Teich kommen Systemintegratoren und ihre Kunden, die in den USA einen besonders effizienten Materialfluss realisieren möchten, in den Genuss einer ebenso leistungsstarken wie zukunftssicheren Lösung. Denn die modulare Förderer-Plattform besticht durch einzigartige Flexibilität, geringe Betriebskosten, offene Datenschnittstellen sowie größte Installations- und Wartungsfreundlichkeit.

Nach Sinsheim in Deutschland und Suzhou in China ist Wilmington in North Carolina, USA, der dritte Produktionsstandort für die neue Förderer-Plattform weltweit.

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