Mittwoch, 22. November 2017

10 Jahre IPM: Prozessdatenmanagement auf höchstem Niveau

IPM, das Integrierte Prozessdatenmanagement von CSP, unterstützt fertigende Betriebe bei der Qualitätssicherung
Einen Siegeszug rund um die Welt kann die CSP GmbH & Co. KG im zehnten Jahr seit der Erstinstallation ihrer Lösung für das integrierte Prozessdaten-Management IPM feiern. Nachdem die Software im Jahr 2002 zum ersten Mal im Werk eines großen bayerischen Automobilherstellers installiert wurde, ging es hinaus in die Welt. IPM-Installationen gibt es bereits in England, USA, Südafrika, Indien, Österreich, China, Belgien und seit 2012 nun auch Ungarn. Hier optimieren die CSP-Kunden anhand der Messdaten aus der Produktion sehr erfolgreich ihre Qualitätssicherungsprozess. Version 5 von IPM wird noch 2012 erscheinen. Highlights des neuen Releases sind zum Beispiel KPIs, mit denen der Anwender weitere, aussagekräftige Kennzahlen erhält. Darüber hinaus punktet die Lösung mit der erweiterten Bauteilrückverfolgung, mit der nicht nur nach einzelnen Ident-Nummern gesucht wird, sondern mit der komplette Listen ins System geladen werden können. Diese Funktionalität ermöglicht ein schnelles Suchen nach allen eingebauten Teilen, die in der Liste enthalten sind. Solche Listen werden beispielsweise von Zulieferern bereitgestellt, wenn fehlerhafte Kaufteile geliefert wurden und nun recherchiert werden müssen. Aus Gründen der Produkthaftung sind die Unternehmen naturgemäß daran interessiert, ihre Daten aus der Produktion detailliert zu dokumentieren und nachvollziehbar zu machen. Produktrückrufe aufgrund von Montagemängeln lassen sich durch den Einsatz der Lösung weitgehend vermeiden, weil fehlerhafte Bauteile und Komponenten gar nicht erst in den Verkauf gelangen.

 

„Just in time" werden bei IPM die Daten aus dem Produktionsprozess gesammelt und am Bildschirm visualisiert. Es ist somit eine kontinuierliche Überwachung des Produktionsverlaufs möglich, ohne dass Daten manuell zusammengeführt werden müssen. Bei Abweichungen kann direkt in den Prozess eingegriffen werden.

 

Begonnen hat der Einsatz von IPM in der Schraubtechnik. Schraubverläufe werden im System in Kurven dargestellt. Dadurch lassen sich auch dann Trends im Sinne einer schleichenden Verschlechterung ablesen, wenn aus Messdaten-Sicht eigentlich alles ‚IO' ist. Zusätzlich werden heute Prozesse wie Einpressen, Befüllen und viele mehr unterstützt. Über 100 Module sind inzwischen verfügbar. Bei der Entwicklung der Software wurden die Kundenwünsche stets berücksichtigt. Obwohl IPM eine Standardsoftware ist, lassen sich dadurch viele individuelle Anforderungen aus der Praxis umsetzen. Ein besonderes Plus für die Anwender ist, dass die im Prozess gesammelten Massendaten in einem speziellen Langzeitarchiv des gleichen Herstellers revisionssicher aufbewahrt werden. Während andere Lösungen für die Prozessdatenerfassung die Messdaten lediglich inperformant und kostenintensiv in einer zusätzlichen Archivdatenbank ablegen, ist IPM die einzige Lösung am Markt, die diese Herausforderung kundenfreundlich gelöst hat: In dem mitgelieferten Datenbankarchiv von Chronos lassen sich die Daten in komprimierter Form auf kostengünstigen Medien speichern. Die Auswertung und auch eine spätere Suche von kritischen Bauteilen zwecks Rückverfolgung erfolgt dann sehr performant.

Nicht allein die Software war ausschlaggebend für die inzwischen sehr breite Installationsbasis bei international tätigen Großkonzernen. „Unsere Kunden schätzen auch unser langjähriges Know-how für die Prozesse in der Automobil- und LKW-Montage. Aktuelle Anforderungen konnten mit dem Wissen rund um die Prozessdatenerfassung stets zuverlässig umgesetzt und Schnittstellen zu allen neuen Anlagen geschaffen werden", stellt CSP-Geschäftsführer Mario Täuber heraus. Bei den meisten Herstellern ist die Software des niederbayerischen Softwareherstellers inzwischen eine feste Komponente im Rahmen der kontinuierlichen Qualitätssicherungsstrategie. Sie wird dann in mehreren Werken eingesetzt und trägt dazu bei, die Produktqualität überall auf einem definierten hohen Standard zu halten. Aus einem früher passiven System, welches der Anwender bediente, wurde inzwischen ein aktives System, das den Anwender oder die Anlage bei bestimmten Ereignissen benachrichtigt. Den Support leistet die deutsche Firmenzentrale von CSP in Großköllnbach im Rahmen einer 7x24-Bereitschaft. Via Kundenzugang kann in kürzester Zeit auf jede Kundeninstallation zugegriffen werden. Das Expertenwissen und die langjährige Erfahrung aus den unterschiedlichsten Fertigungsprozessen werden so weltweit für den Support zur Verfügung gestellt.

Mit Erscheinen der IPM-Version 5, die für dieses Jahr angekündigt ist, geht CSP nun erneut einen weiteren Schritt bei der Wunscherfüllung für Kunden. „Unsere neuen Module und sonstigen Erweiterungen werden erneut dazu beitragen, die Qualitätsprozesse beim Kunden noch weiter zu optimieren", ist Mario Täuber überzeugt.

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