Donnerstag, 23. November 2017

„Dialog 2010“: Schlankes Denken beginnt bei Entwicklungsprozessen


Auf dem Lean Management Forum von MBtech und der ESB Business School Reutlingen erörtern Experten aus Industrie und Wissenschaft Strategien, die Unternehmen fit für die Zukunft machen. In der Fertigung sind Lean-Methoden bereits seit langem etabliert. Als entscheidend für den künftigen Unternehmenserfolg gilt jedoch, diese Werkzeuge zur Kostensenkung und Qualitätssteigerung ebenso selbstverständlich für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Wie die optimalen Strategien auf dem Weg dorthin aussehen, diskutieren Führungskräfte am 23. November 2010 von 11 bis 19 Uhr beim „Dialog 2010" in Reutlingen – dem Lean Management Forum von Wissenschaft und Industrie.

Der globale Wettbewerb erhöht den Innovationsdruck auf Unternehmen und verlangt von ihnen zugleich, die neuen Ideen in immer kürzerer Zeit zur Serienreife zu bringen. Parallel dazu wächst der Bedarf an Prozessen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette für höhere Effizienz sorgen – beginnend bei der „schlanken" Entwicklung. Die zentrale Fragestellung für die Teilnehmer am „Dialog 2010" lautet daher: „Wie sichern Entwicklungsprozesse von morgen den Unternehmenserfolg von übermorgen?"

Als Keynote-Speaker konnten die Veranstalter – MBtech, die ESB Business School Reutlingen und die Knowledge Foundation (Hochschule Reutlingen) – zwei hochkarätige Experten gewinnen: Prof. Dr. Ellen Enkel vom Lehrstuhl Innovationsmanagement an der Zeppelin Universität Friedrichshafen beleuchtet um 12.30 Uhr in ihrem Vortrag „Ist Open Innovation ein Weg zu mehr Innovativität in Deutschland?" den Status quo sowie die Ziele, Gefahren und Zukunftsperspektiven von Innovationsprozessen, bei denen Unternehmen externe Partner aktiv mit einbinden. Eine Stunde später erläutert Jürgen Schenk, Chief-Engineer Electric Vehicles bei der Daimler AG, die „Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Elektromobilität" – verdeutlicht durch einen Praxisbericht aus der Entwicklung und Produktion des vollelektrisch betriebenen Pkw-Modells Smart ED.

Insgesamt vier weitere Vorträge sind den Themenschwerpunkten „Lean Development" und „Lean Interface Management" gewidmet – die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse präsentieren dabei Prof. Dr. Hendrik Brumme und Prof. Dr.-Ing. Harald Augustin von der ESB Business School Reutlingen. Ihre Expertise aus der Industrie teilen Peter Gresch, Geschäftsführer Entwicklung,  Brose GmbH, sowie Dr. Martin Birkner, Leiter e-Mobility, Robert Bosch GmbH, mit den Besuchern des „Dialog 2010".

Ob „Lean Development ein innovativer Ansatz oder nur eine Renaissance des Projektmanagements" ist, erörtern renommierte Experten ab 18 Uhr – im Rahmen einer abschließenden Podiumsdiskussion, die Dr. René Schnellenberger, Director Research & Development bei der MBtech Consulting GmbH, moderiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.lean-dialog.de .

Über die MBtech Group
Die MBtech Group ist ein international führender Engineering- und Consulting-Dienstleister mit Fokus auf die Automobilindustrie. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 2.500 Mitarbeiter an Standorten in Europa, Nordamerika und Asien. Im Jahr 2009 erwirtschaftete die MBtech Group einen Umsatz von 250 Millionen Euro. Die enge Verzahnung von Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zeichnet MBtech aus. Dabei bündelt die Marke MBtech alle Leistungen und Produkte in vier Segmenten: MBtech vehicle engineering, MBtech powertrain solutions, MBtech electronics solutions und MBtech consulting. Ganz gleich, ob es sich um Komponenten, Systeme oder Module handelt, ob Neuentwicklung, Integration oder Testing gefragt ist: MBtech unterstützt Automobilhersteller und Zulieferer beginnend bei der Detailspezifikation über die Konstruktion, Berechnung und Erprobung bis hin zur Serienreife. Diese Engineering-Kompetenzen kombiniert MBtech mit einer individuellen Beratungsleistung, die es den Kunden ermöglicht, ihre Technologien und Innovationen richtig einzusetzen – und somit klare Marktvorteile zu erzielen.

 

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