Mittwoch, 13. Dezember 2017

SCHNEIDER KREUZNACH optimiert seine Fertigungsprozesse

schneiderDie Investitionen in neue Maschinen am Standort Bad Kreuznach sind plangemäß abgeschlossen. Das Unternehmen konzentriert sich jetzt darauf, die Produktionsabläufe zu verbessern. Schneider-Kreuznach nimmt neben den Produktions- auch die Entwicklungs- und Verwaltungsprozesse unter die Lupe. Denn mit kürzeren und effizienteren Prozessen kann der Standort noch besser für die Zukunft aufgestellt werden. „Wir wollen eine selbstlernende Organisation werden. Denn es geht nicht um eine einmalige Optimierung, sondern um eine ständige und nachhaltige Verbesserung der Prozesse", so Michael Kierdorf, der für das Lean Management im Unternehmen zuständig ist.
Ein Ziel ist, die Wege stark zu verkürzen, die ein Produkt während der Fertigung zurücklegt. Ein anderes, bereits in der Entwicklung Faktoren, die für die Produktion relevant sind, einzubeziehen. Aber auch unnötige Wartezeiten während des Produktionsprozesses können hierdurch vermindert werden. Das Unternehmen setzt dabei auf die hohe Motivation seiner Mitarbeiter; ein Personalabbau soll mit den Veränderungen nicht verbunden sein. „Wir wollen Standards, die für alle Unternehmen in der Gruppe gelten. Damit können wir noch besser und schneller auch länderübergreifend Produkte entwickeln und fertigen", so Dr. Josef Staub, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe. Gleichzeitig kann das Unternehmen künftig noch flexibler auf die sich wandelnden Kundenbedürfnisse eingehen. Im kommenden Jahr könnten die Ergebnisse der Prozessverbesserungen am Standort Bad Kreuznach auch auf die Tochterunternehmen übertragen werden.

Über die Schneider-Gruppe:
Die Schneider-Gruppe ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von fotografischen Hochleistungsobjektiven, Kino-Projektionsobjektiven sowie Industrieoptiken und Feinmechanik. Zur Gruppe gehören die 1913 in Bad Kreuznach gegründeten Jos. Schneider Optische Werke sowie die Tochtergesellschaften Pentacon (Dresden), Schneider Kreuznach Isco Division (Göttingen), Schneider-Optics (New York, Los Angeles), Schneider Bando (Seoul), Schneider Asia Pacific (Hongkong) sowie Schneider Optical Technologies (Shenzhen). Hauptmarke ist "Schneider-Kreuznach". Weltweit sind etwa 640 Mitarbeiter beschäftigt, davon 335 am deutschen Stammsitz. Seit Jahren zählt die Unternehmensgruppe zu den Weltmarktführern im Bereich der Hochleistungsobjektive.

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