Dienstag, 12. Dezember 2017

PraxisDialog 34: Prozessoptimierung im Druckalltag

manroland
Optimale Abläufe für maximalen Erfolg
Beim PraxisDialog über Prozessoptimierung im Druckalltag erhielten die Teilnehmer wertvolle Anregungen zu Einflussfaktoren bei allen Abläufen. Ist One-Touch-Printing ein Schlagwort oder die Zukunft im Bogenoffset? Wie groß ist der Einfluss der Organisation auf den einzelnen Druckjob? Harald Hesper von manroland stellte die Leistungsformel für die Verbesserung der Prozesse innerhalb eines Druckunternehmens dar. Das Ergebnis beeinflussen drei gleichwertige Faktoren: Technologie, Organisation und Personal.

Nach der Analyse per Knopfdruck zur Serienproduktion
Am Anfang steht die Prozessdatenanalyse. PreAct legt durch ganzheitliche Betrachtung, Analyse und Interpretation der Produktionsprozesse den Grundstein für eine Steigerung der Gesamtanlageneffektivität. Durch intelligente hoch automatisierte Druckmaschinen wird ein Höchstmaß an Effizienz erreicht. Die Vision dahinter heißt autoprint. Die intelligente Steuerungssoftware autoprint smart ist bereits Gegenwart: Auftragsvorbereitung und Rüstphase werden weitgehend automatisiert, die Produktivität wird bis zu 15 Prozent gesteigert, die Anlaufmakulatur bis zu 30 Prozent reduziert. Der Beweis war dann live an einer Zehnfarben ROLAND 700 DirectDrive zu sehen: Fünf Druckaufträge entstanden nacheinander nahezu ohne Einwirken des Maschinenführers.

Gut organisiert durch optimale Unternehmensprozesse
Sebastian Götz von Medigraph hob die Bedeutung der Prozessstandardisierung hervor und stellte ideales Datenhandling vor. Stephan Lechel von Porsche Consulting bewies, dass eine schlanke und anpassungsfähige Produktion durch Lean Management auch in der Druckindustrie außerordentlich wichtig ist. Er stellte Projekte vor, die mit Druckunternehmen durchgeführt wurden, wo Produktivitätssteigerungen von bis zu 35 Prozent erzielt werden konnten. Passend qualifizierte Mitarbeiter, die an der richtigen Position eingesetzt sind, sind das wertvollste Gut eines Druckunternehmens. Harald Hesper präsentierte das modulare Train-the-Trainer-Programm Printer Competence Profile. Es richtet sich an Leiter von Produktionseinheiten und vermittelt die Fähigkeit, den Qualifikationsstand des Mitarbeiters zu erkennen und ihn daraufhin effizient weiter zu entwickeln. Der Technische Leiter Joachim Battermann von Rösler-Druck veranschaulichte zum Schluss eindrucksvoll, wie sein Unternehmen die drei Erfolgsfaktoren Technologie, Organisation und Personal in Einklang gebracht hat und welche Ergebnisse dadurch erzielt wurden.

Bildunterschrift:
Der PraxisDialog bot wieder eine Plattform, aktuelle Themen der grafischen Industrie kontrovers zu diskutieren. | © manroland, Foto: Constantin Schulz-Mons.

Quelle:  http://druck-medien.net/druckwirtschaftcom/news/service/13307-manroland-ag/newsdetails/12269/

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