Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Smart Services: Heidelberg stellt zur drupa 2016 Service-Portfolio neu auf

Die Digitalisierung der gesamten Printmedien-Industrie ermöglicht den meisten Druckereien, weitere Effizienzpotenziale zu erschließen. Dazu leisten auch die innovativen Service-Angebote der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) in den Kategorien „Technische Services“ und „Performance Services“ einen wesentlichen Beitrag. So hat das Unternehmen auf Basis von 10.000 angeschlossenen Maschinen und weiteren 15.000 Softwaresystemen eine sehr große und fundierte Datenbasis, um Kunden entlang ihres exakten Bedarfs bedienen zu können. Die daraus gewonnen Erkenntnisse ermöglichen es, bei den „Technischen Services“ den Fokus auf geplante Serviceeinsätze und bei den „Performance Services“ auf zusätzliche Produktivitätssteigerung und Prozessoptimierung zu legen. Besucher der drupa können sich auf dem Stand von Heidelberg im Bereich „Smart Services“ umfassend über das Dienstleistungsangebot des Unternehmens informieren.

„Die Digitalisierung machts möglich: Aus Big Data werden Smart Data. Beim Service geht daher der Trend immer weiter in Richtung der vorausschauenden Dienstleistungen. Wir wollen die daraus entstehenden Vorteile unseren Kunden zugute kommen lassen. Heidelberg hat die Vorhersagequalität seiner vorausschauenden Dienstleistungen daher soweit verfeinert, dass ungeplante Serviceeinsätze möglichst vermieden und auch geplante Serviceeinsätze signifikant reduziert werden können. Somit hat der Kunde um eine bis zu zehn Prozent höhere Verfügbarkeit“, so Bernhard Steinel, Leiter SystemService bei Heidelberg.

Um diesen Ansatz für den Kunden noch deutlicher hervorzuheben, stellt Heidelberg zur drupa 2016 sein weiterentwickeltes Service-Portfolio im Bereich der „Performance Services“ neu auf:

Predictive Monitoring reduziert ungeplante Serviceeinsätze

So bietet Heidelberg sein zur letzten drupa eingeführtes, jetzt weiterentwickeltes und onlinegestützes Servicetool zur präventiven Fehlererkennung künftig unter dem Namen Predictive Monitoring an (vormals Remote Monitoring). Damit unterstreicht das Unternehmen die weiter gesteigerte Präzision in der Vorhersage von möglichen Störfällen. Mit Predictive Monitoring kann permanent der technische Zustand der Maschine präventiv überwacht und analysiert werden. Pro angeschlossener Maschine werden rund 500 Millionen Datensätze pro Jahr generiert, die durch Algorithmen analysiert werden, was dann in einen präventiven Maßnahmenkatalog mündet. Ziel ist es, eventuelle Störungen frühzeitig zu erkennen und möglichst im Rahmen des nächsten geplanten Serviceeinsatzes zu beheben. Kunden profitieren von einer maximalen Maschinenverfügbarkeit, geringeren Stillstandszeiten und einem planbareren Produktionsablauf. Erste Erfahrungen von Kunden mit dem weiterentwickelten Tool belegen, dass sich mit Predictive Monitoring die Verfügbarkeit von Maschinen deutlich verbessern lässt. So konnten beispielsweise bei der Häuser KG mit Sitz in Köln durch den Einsatz von Predictive Monitoring die Zahl der ungeplanten Serviceeinsätze reduziert und damit die Verfügbarkeit deutlich erhöht werden.

Neue Performance Services zielen auf Verbesserung der Gesamtperformance von Druckereien

Da Beratungsleistungen wie beispielsweise Performance Plus, Workflowoptimierung, Lean Implementation oder Investmentberatung, die auf die ganzheitliche Performancesteigerung von Druckereien zielen, für Kunden immer wichtiger werden, bündelt Heidelberg diese Angebote in der neuen Kategorie „Print Shop Optimization“.

Gerade mit dem erst vor rund 18 Monaten in den Markt eingeführten Beratungskonzept Performance Plus, bei dem sich der Kunde und Heidelberg den Erfolg teilen, erzielen Dru-ckereien überragende Produktivitätssteigerungen. Jüngstes Beispiel ist der Heidelberg Kunde und Akzidenzbetrieb W.V. Westfalia Druck GmbH in Paderborn, in der der ganzheitliche Beratungsansatz zusammen mit den Experten von Heidelberg innerhalb weniger Monate bereits beachtliche Erfolge erzielte: So stieg die Fortdruckproduktivität an der Speedmaster XL 106 um 36 Prozent. Gleichzeitig verkürzten sich die Rüstzeiten um 35 Prozent und die Papierbestände gingen um 36 Prozent zurück. Durch das Erarbeiten und Umsetzen eines neuen Logistikkonzepts sind die Betriebsabläufe heute wesentlich transparenter, und auch die Durchlaufzeiten sind geringer und planbarer geworden. Wilhelm Vockel, Geschäftsführer und Eigentümer von Westfalia Druck zieht daher eine erste positive Bilanz: „Ich war selbst überrascht, dass wir mit Performance Plus so viele Optimierungspunkte finden konnten, deren gemeinsame Umsetzung mit unseren Mitarbeitern dann in diese Erfolge mündete“.
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